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Mietpreise

Wohnen ist ein Grundbedürfnis! Beendet die Spekulationen! 

Die Arbeiterkammer hat aktuell eine Studie zur Preisentwicklung der Mietpreise veröffentlicht. Sie zeigt ganz deutlich den Trend der letzten Jahre:

Wohnen wird immer teurer und wandelt sich für viele Menschen von einem Grundbedürfnis zum Luxusgut. 
MieterInnen müssen laut der AK entlastet werden. Wir können uns dieser Forderung nur anschließen und sie unterstützen.

In den letzten elf Jahren sind die Mieten explodiert. Sie sind um zwei Drittel mehr gestiegen als die allgemeine Teuerung in Österreich. Aber auch weniger Neubauten, die nicht mehr zweckgebundene Wohnbauförderung, explodierende Zinshauspreise und die für den geförderten Wohnbau dramatischen Bodenpreissteigerungen machen, laut der AK, Wohnen teuer.

Die AK kommt zu dem Schluss, dass die hohen Mieten besonders junge Familien enorm belasten. Jungfamilien zahlen schon jetzt durchschnittlich 43 Prozent ihres monatlichen Haushalts-Nettoeinkommens allein für die Miete.

In den letzten 11 Jahren sind die Mieten um knapp 40% gestiegen. Dies liegt deutlich über dem Durchschnitt im Euro – Raum.

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise gibt es viel weniger Förderungszusicherungen für neu zu bauende Mietwohnungen:

Rückgang von rund 33.800 Wohnungen im Jahr 2009 auf 27.600 Wohnungen im Jahr 2010. 

Finanzinvestoren und Immo-Fonds veranlagen ihr Geldvermögen seit der Finanzkrise vermehrt in Zinshäuser und treiben so die Preise für Häuser und Grundstücke in die Höhe.

Fazit: Wir werden für das Wohnen immer stärker zur Kasse gebeten.

 

 

Wir, als Perspektive schließen uns den Forderungen der AK an und fordern:

 

  • Faire und gerechte Mieten bei privaten Mietwohnungen durch klare Obergrenzen, weniger Befristungen und Entlastungen bei den Betriebskosten.
  • Die Wohnbauförderung und deren Rückflüsse müssen wieder zweckgebunden werden.
  • Der soziale Wohnbau muss sozial bleiben.
  • Schaffung eines Baugebots für unbebaute Grundstücke.