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Österreich – 71 Menschen qualvoll erstickt

Der grauenvolle Tod von 71 Menschen in einem LKW, auf der A4 bei Parndorf ist eine Tragödie sondergleichen. Wir alle zusammen in Europa müssen alle Mittel und Möglichkeiten in Bewegung setzen, damit so ein Leid nie wieder passiert.

Als Liste Perspektive ist uns klar, dass einzelne Länder, wie eben auch Österreich, diesen gewaltigen Flüchtlingsstrom langfristig alleine nicht bewältigen werden können.

Aus diesem Grund bedarf es eines sofortigen durchdachten Konzeptes auf europäischer Ebene mit fairen Quoten bei der Verteilung dieser hilfesuchenden Menschen in Europa.

Das Dublin Abkommen, nach dem die Flüchtlinge im Erstaufnahmeland ihre Asylanträge stellen müssen verursacht die ungleiche Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der Europäischen Union. Dieses Abkommen gehört sofort ausgesetzt.

Wir benötigen einen Flüchtlingskoordinator wie Christian Konrad auf europäischer Ebene. Parallel dazu gehört das Schlepperwesen viel stärker bekämpft. Europa muss endlich eine gemeinsame aktivere Außenpolitik zur Beendigung der Konflikte in den Krisengebieten wie z.B. in Syrien und dem Irak betreiben. Solange keine Stabilität in diesen Ländern herrscht, wird der Flüchtlingsstrom dieser armen Menschen nicht abreißen.

Wir Europäer stehen an einem Scheideweg. Die Herausforderung mit dem Flüchtlingsstrom dieser Tage stellt unausweichlich die Weichen für die zukünftige Geschichte Europas. Wird es in den kommenden Jahren weiterhin eine europäische Gemeinschaft geben, die an die Ideale der Aufklärung glaubt, oder fallen wir wieder zu unseren Nationalismen und ihren künstlichen wie geistigen Mauern zurück.