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Zu Gast bei Herr Franz (23.03.2018)

Zu Gast bei Herr Franz

Ich komme vom Thema 12-Stunden-Arbeitstag gedanklich nicht weg. Jetzt habe ich diese Woche eine Aussendung von der AK –Rechtschutz in den Händen gehalten. Bitte einfach die wichtigsten Punkte, die ich herausgenommen habe, durchlesen und dann selber ein Bild anfertigen:

„Teils haarsträubende Überstundenmarathons“

  • Wenn ein Dienstverhältnis beendet wird, dann fordern viele ArbeitnehmerInnen endlich auch die längst fällige Bezahlung geleisteter Überstunden ein.
  • Hans Trenner, Bereichsleiter des AK Rechtsschutzes sagt dazu: „Da zeigt sich dann, was für haarsträubende Überstundenmarathons die Menschen teils mitmachen müssen.“
  • So sammelte Herr Ibrahim A. als Küchenchef in wenigen Monaten 273 Überstunden an, die ihm nicht abgegolten wurden. Er kündigte wegen der ausufernden Arbeitszeiten.
  • Herr Jan W. musste mit 80 Überstunden in einem Monat praktisch zwei zusätzliche Wochen arbeiten – die er nicht bezahlt bekam.
  • Frau Martina S. hatte im Gastgewerbe regelmäßig 12-Stunden-Arbeitstage, das war ihrem Arbeitgeber aber nicht genug und sie musste oft darüberhinausgehend Überstunden leisten.

Aus diesem Grund bin ich persönlich bereits gegen eine Diskussion über eine etwaige Einführung des 12-Stunden-Arbeitstages.

„Wie soll Arbeit?“ Das ist der Titel einer großen Initiative zum Mitreden und Mitbestimmen, die bis Ende Mai 2018 von Arbeiterkammer und ÖGB österreichweit durchgeführt wird.

https://www.wie-soll-arbeit.at/Themen/Zur_Umfrage.html

Einer von sieben Schwerpunkten hier in der Umfrage ist das Thema Arbeitszeit.

Hans Trenner, Bereichsleiter des AK Rechtsschutzes fordert vollkommen zu Recht zum Schutz aller ArbeitnehmerInnen:

 

  • Eine „Registrierkasse für die Arbeitszeit“ – eine fälschungssichere, elektronische
  • Für mutwillig vorenthaltene Entgelte für Mehrarbeit soll der Arbeitgeber das Doppelte nachzahlen müssen (Überstundenduplum).
  • In einem Fünftel aller Rechtsschutzfälle der AK Wien wurden Überstundenentgelte nachgefordert und 80 Prozent dieser Fälle betreffen ArbeiterInnen.

 

 

Euer

Herr Franz